Die einzige Ursache für Erfolg oder Niederlage liegt in uns selbst.

Konosuke Matsushita

Das Finale der Idea Competition 2019

 

  • MEHR ALS 140 BEWERBUNGEN
  • 18 FINALISTiNNEN
  • 10 JURYMITGLIEDER
  • 5 NEUE KATEGORIEN
  • 12.000 EURO PREISGELD
  • 1 ZIEL: DIE BESTEN GESCHÄFTSIDEEN FINDEN UND
    ZUR UMSETZUNG MOTIVIEREN

 

 

Rollende Fahrzeuge über den Mars, Apps zur Demenzunter-suchung und Sensoren zur Schmierzustandserkennung in Getrieben: Die bereits 13. Auflage des „Ideenwettbewerbs" der universitären Gründerschmiede „Science Park Graz" und der Weltraumagentur ESA holte einmal mehr innovative Ideen und Geschäftsmodelle der Zukunft vor den Vorhang. In den insgesamt sechs Kategorien wurden insgesamt 12.000 Euro ausgeschüttet.

Aus Wissenschaft Unternehmen formen – das hat sich der „Science Park Graz", ältester Inkubator Österreichs, zum Ziel gesetzt: Der traditionelle „Ideenwettbewerb" dient den angehenden Start-ups in der frühen Phase – oft noch vor – Unternehmensgründung als Indikator für Marktfähigkeit und Originalität der Idee. In der 13. Auflage des Ideen-Contests war der Zuspruch höher denn je: Mit mehr als 140 Einreichungen konnten die Höchstwerte aus den Vorjahren übertroffen werden: „Mit dem „Ideenwettbewerb" wollen wir Lust auf Innovation machen, spannende und hochtechnologische Ideen vor den Vorhang holen – und natürlich den Anstoß für die Industrieunternehmen von morgen geben", erklärt Science Park Graz-Geschäftsführer Martin Mössler.

 

 

Über 12.000 Euro wurden an die Sieger in den insgesamt sechs verschiedenen Kategorien (Mobility, Energy & Environment, Health, Special Societal Impact, Digital Economy & ICT und Space) ausgeschüttet. Ausgewählt wurden die erfolgreichen Ideengeber von einer Expertenjury sowie Vertretern des Business Incubation Center (BIC) der Europäischen Weltraumagentur ESA, die ebenso unter dem Dach des „Science Park Graz" angesiedelt ist. Alle Sieger im Überblick:

 

In der Kategorie „Health" will das siegreiche Trio Christof Stocker, Daniela Frühwirth-Kaspar, Bianca Bizjak den Weg zum richtigen Arzt beschleunigen: „Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz sollen Patienten zielgerichtet zugewiesen werden können. Somit entfällt für Arzt und Patient ein diagnostischer Mehraufwand", so die Erfinder. Profitieren sollen davon vor allem Sozialversicherungen.


Mit einem Konzept zur einfachen Identitätsprüfung sicherte sich Ralph Ankele in der Kategorie „Digital Economy & ICT" den Sieg beim „Ideenwettbewerb": „Die Überprüfung funktioniert durch eine einfache Berührung mit dem Smartphone auf dem Reisepass", so der Erfinder. Zum Einsatz soll die Entwicklung vor allem bei Fin-Techs und Challenger-Banken kommen.


An einer Software bzw. App für Demenz-Screening arbeitet Jurij Dreo. „Unser bereits patentierter Demenz-Screening-Test ist völlig nicht-invasiv: keine Nadeln, Chemikalien oder Strahlenbelastung. Es kann in wenigen Minuten aufgetragen und von einem minimal ausgebildeten Fachmann durchgeführt werden", erklärt Dreo, der sich in der Kategorie „Special Societal Impact" durchsetzen konnte.



Erfolgreich in der „Mobility": Peter Neger-Loibner und Mario Theissl entwickeln einen Spezialsensor, mit dem der Schmierungszustand in Getrieben erfasst werden kann. „Dieser miniaturisierte Sensor ist in der Lage, den Fluss, die Strömungsgeschwindigkeit und die Mediumtemperatur zu erfassen. Zusätzlich können Luftblasen und Phasenwechsel detektiert werden", so das Duo.


Mit der Idee zur weltweit ersten Wechselstrom-Batterie will Tadashi Kubo künftig fur Furore sorgen: „Unsere Batterie ist bis zu 30 Prozenter kompakter, nutzt die vorhandenen Materialien und Produktionslinien, ist sicherer als eine Gleichstrom-Batterie, reduziert Umwandlungsverluste und eine weist eine längere Lebensdauer auf", betont der Gewinner der Kategorie „Energy & Environment".


Für viel Aufsehen sorgt die in der Kategorie „Space" erfolgreiche Idee von Stephan Moritz: Mit dem Projekt „Tumbleweed" will er eine Neuauflage des „Mars Rover" entwickeln: „Das Tumbleweed ist ein neuartiger Mars Rover, der durch die starken Mars-Winde mit enormer Geschwindigkeit über die Oberfläche rollt. So können großflächig Daten gesammelt werden, um für die Forschung interessante Orte zu finden, die Materialien im Boden zu kartographieren und potentielle Landeplätze ausfindig zu machen", erklärt Moritz.

 

So funktioniert der Science Park Graz

Statement

Was uns beeindruckt sind die gute Infrastruktur und das riesige Netzwerk des Science Park Graz. » mehr Eva Sigl, Qualizyme

Wir in den Medien

10 Jahre Gründungszentrum: Science Park schafft neue Firmen » mehr 09.07.2012 Wirtschaftsblatt