bionic surface technologies
Effektiver als die Haihaut – "bionic surface technologies" optimieren den Reibungswiderstand…

Der Vorteil für die Zielkunden entsteht durch die Verringerung des Reibungswiderstandes des umströmten Körpers. Dadurch sind beispielsweise bei Flugzeugen oder Wasserfahrzeugen Treibstoffeinsparungen sowie eine Verringerung des CO2-Ausstoßes bis zu 5% möglich. Hierbei machen sich Andreas Flanschger und Peter Leitl von bionic surface technologies die so genannte Ribletstruktur zu Nutze, eine Mikrorillenoberfläche wie man sie auch bei Haien oder Pinguinen findet, welche mittels CFD (Computational Fluid Dynamics) für die geforderte Anwendung ausgelegt wird.
Besonderer Wert wird nicht nur auf die anwendungsspezifisch optimal angepasste Folienoberfläche gelegt, sondern auch auf gute Haltbarkeit, geringes Gewicht, UV-Beständigkeit und Kratzfestigkeit. So wollen die beiden Jungunternehmer für den Anfang im Fahrradfelgenmarkt Fuß fassen, bevor sie sich dem Motorrenn-, und Surfsport und anderen kommerziellen Anwendungen widmen.
Team
Die beiden Gründer haben Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Graz studiert und bereits vier Jahre gemeinsam im TU Graz Racing Team zusammen gearbeitet.Peter Leitl übernimmt die Aufgabe der technischen Leitung bzw. der Forschung & Entwicklung in der Gründungsphase. Durch seine Beschäftigung mit der Bionik und deren Anwendung in den letzten Jahren erwarb er sich ein großes Fachwissen auf diesem Gebiet. Seine Diplomarbeit am Institut für Thermische Turbomaschinen behandelt ebenfalls das Thema Strömungsoptimierungen.
Andreas Flanschger ist Leiter des wirtschaftlichen Bereiches. Mit seiner Diplomarbeit zum Thema „Marktforschung in der Faserverbundindustrie Europas“ und seiner wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung an der TU Graz verfügt er über eine gute Basis für die bevorstehenden Aufgaben.
MentorInnen
- DI (FH) Eva Leitl , Raiffeisen Leasing International
- Mag. Barbara Messner, Allianz Elementar Versicherungs AG
- Mag. Dieter Messner, OBI Group Holding GmbH
- A.o. Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Sanz, Institut für thermische Turbomaschinen und Maschinendynamik / TU Graz
