Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.

Francois Truffaut

bionic surface technologies

Effektiver als die Haihaut – "bionic surface technologies" optimieren den Reibungswiderstand…

irmaBei „bionic surface technologies“ geht es um die Erforschung, Produktion und den Vertrieb von selbstklebenden Folien, welche strömungsoptimierte Körper wie zum Beispiel Surfbretter, Boote, Flugzeuge, Windkraftwerke usw. verbessern können. Durch die Anbringung dieser auf die Strömung abgestimmten Mikrostrukturfolien kann in einem sehr breiten Anwendungsbereich der Reibungswiderstand eines Körpers in wenig abrasiven Fluiden um bis zu 8% vermindert werden - daraus ergibt sich, abhängig vom Verhältnis zwischen Druck- und Reibungswiderstand bis zu 8% mehr Geschwindigkeit bei gleichem Energieaufwand.

Der Vorteil für die Zielkunden entsteht durch die Verringerung des Reibungswiderstandes des umströmten Körpers. Dadurch sind beispielsweise bei Flugzeugen oder Wasserfahrzeugen Treibstoffeinsparungen sowie eine Verringerung des CO2-Ausstoßes bis zu 5% möglich. Hierbei machen sich Andreas Flanschger und Peter Leitl von bionic surface technologies die so genannte Ribletstruktur zu Nutze, eine Mikrorillenoberfläche wie man sie auch bei Haien oder Pinguinen findet, welche mittels CFD (Computational Fluid Dynamics) für die geforderte Anwendung ausgelegt wird.

Besonderer Wert wird nicht nur auf die anwendungsspezifisch optimal angepasste Folienoberfläche gelegt, sondern auch auf gute Haltbarkeit, geringes Gewicht, UV-Beständigkeit und Kratzfestigkeit. So wollen die beiden Jungunternehmer für den Anfang im Fahrradfelgenmarkt Fuss fassen, bevor sie sich dem Motorrenn-, und Surfsport und anderen kommerziellen Anwendungen widmen.

Team

Die beiden Gründer haben Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Graz studiert und bereits vier Jahre gemeinsam im TU Graz Racing Team zusammen gearbeitet.

Peter Leitl
übernimmt die Aufgabe der technischen Leitung bzw. der Forschung & Entwicklung  in der Gründungsphase. Durch seine Beschäftigung mit der Bionik und deren Anwendung in den letzten Jahren erwarb er sich ein umfangreiches Fachwissen auf diesem Gebiet. Seine Diplomarbeit am Institut für Thermische Turbomaschinen behandelt ebenfalls das Thema Strömungsoptimierungen.

Andreas Flanschger
ist Leiter des wirtschaftlichen Bereiches. Mit seiner Diplomarbeit  zum Thema „Marktforschung in der Faserverbundindustrie Europas“ und seiner wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung an der TU Graz verfügt er über eine gute Basis für die bevorstehenden Aufgaben.

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