Zum Erfolg gibt es keinen Lift. Man muß die Treppe benützen.

Emil Oesch

Haifischtechnologie in der Steyrergasse

bionic surface technologies eröffnet neues Büro
Die Ingenieure von bionic surface technologies sind Spezialisten auf dem Gebiet der Forschung an Oberflächen und der Simulation von Strömung. Das 2009 von den beiden TU Graz Absolventen Peter Leitl und Andreas Flanschger gegründete Unternehmen ist den Kinderschuhen, mit denen es durch die Gründung im Science Park Graz gegangen ist, längst entwachsen. Durch die wachsende Zahl an Projekten aus dem In- und Ausland, zahlreiche europaweite Forschungskooperationen, und durch die mittlerweile auf dreizehn gestiegene Mitarbeiteranzahl, wurde die Suche nach einem neuen Büro notwendig. Fündig wurde man in der Steyrergasse, Ecke Münzgrabenstrasse, einer ehemaligen Bankfiliale.

 

Die Struktur der Riblets (Haifischhaut) ermöglicht – bei richtig ausgelegter Anwendung von bionic surface technologies – eine signifikante Reduktion des Strömungswiderstands in zahlreichen technischen Anwendungen.

 

„Der Standort zeichnet sich nicht nur durch die Nähe zur TU Graz und zur Innenstadt aus, sondern auch durch die Ausstattung mit einem Tresorraum im Keller“, freut sich Geschäftsführer Andreas Flanschger. Wofür dieser bei den Strömungssimulationen zum Einsatz kommt, lässt er offen. Aus dem Keller vernimmt man jedenfalls das Surren von Hochleistungsrechnern, mit denen die Berechnungen durchgeführt werden. „Mithilfe unseres selbst entwickelten und patentierten Berechnungsalgorithmus können wir durch die Anwendung von Riblets – das sind nanostrukturierte Rillen, abgeschaut von der Haut des Haifischs – den Strömungswiderstand von Flugzeugen, Autos, sowie zahlreichen Anwendungen im Bereich Sport und Industrie um bis zu 8% senken. Im Sport entscheiden oft Millisekunden und in der Luftfahrt bringt die gesteigerte Effizienz unseren Kunden den entscheidenden Vorteil“, erklärt der technische Geschäftsführer Peter Leitl.

Den Shark-Skin-Effekt erlebten bei der Eröffnung des neuen Büros zahlreiche geladene Gäste, darunter Bürgermeister Siegfried Nagl, Science Park Graz Geschäftsührer Bernhard Weber, sowie WKO-Regionalstellengeschäftsführer Viktor Larissegger und TU-Professor Andreas Marn.

Für alle zu sehen ist der Shark-Skin-Effekt am 24. April beim Red Bull Airrace in Spielberg. Mittlerweile vertrauen fünf Piloten auf das aerodynamische Know-how aus der Grazer Innenstadt.

www.bionicsurface.com

 

So funktioniert der Science Park Graz

Statement

Die gute Atmosphäre zwischen den Gründern und dem SPG Team motiviert uns immer wieder. » mehr Andreas Flanschger, bionic surface

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