Zum Erfolg gibt es keinen Lift. Man muß die Treppe benützen.

Emil Oesch

Ideenwettbewerb: Die SiegerInnen sind gekürt!

3D Street Advertising, ein innovatives Zeiterfassungstool und eine Methode zur Früherkennung von Krebstherapieresistenzen sind Gewinner 2016
Beim 10. Ideenwettbewerb gingen aus den insgesamt 117 Einreichungen Amin El-Heliebi, Manuel Bruschi und Alexander Hojas & Lukas Königshofer als Kategorien-Sieger hervor und erhielten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.


In der Kategorie „technologie-orientierte Ideen“ gewann Amin El-Heliebi mit seinem Projekt zur Früherkennung von Therapieresistenzen bei Prostatakrebs. „Die Idee entstand beim Small-Talk mit einem schwedischen Professor. Daraus entwickelte sich eine Kooperation – bei der wir viele Methoden vereinen und über Biomarker, Resistenzen bei der Behandlung von Prostatakrebs so früh wie möglich erkennen können“, so der stolze Sieger.

Manuel Bruschi entwickelte mit ZEI ein Tool, das Zeiterfassung im Handumdrehen ermöglicht und überzeugte damit die Jury in der Kategorie „innovativ-orientierte Ideen“. „Zur Dokumentation der täglichen Arbeit braucht man nur eine Art Würfel zu drehen, der die Tätigkeiten automatisch erfasst – lästige Einträge und Zeiterfassungen in Excel-Tabellen gehören damit der Vergangenheit an“, so Bruschi.

Die Kategorie „kreativ-wirtschaftliche Ideen“ entschieden Alexander Hojas und Lukas Königshofer mit 3D Street Advertising für sich. “Wir wollen Werbung wieder strassentauglich machen und vermitteln Unternehmen ungenutzte Flächen, damit sie neues Image in 3D erleben können“, erklären die beiden ihr Projekt.

In der Sonderkategorie "Social Entrepreneurship" siegte Sebastian Huber, der mit seiner Idee „Rat auf Draht“ für Flüchtlinge Fragen via Handy und WhatsApp auf Englisch, Deutsch und Arabisch beantwortet. Angelika Basch wurde mit Snow Globe Coating zur „Besten Einreicherin“ gekürt – sie arbeitet an einer hocheffektiven Reflektorenschicht, die Solarzellen effizienter macht.

 

Zu den Zweitplatzierten der Kategorien, die sich jeweils über 1.000 Euro freuen dürfen, zählen:

  • Hermann Stockinger und Manuel Leibetseder / Kategorie „technologie-orientierte Ideen“: EasE-Link – Entwicklung eines automatisierten, konduktiven Ladesystems, das Ladeprozess von Elektrofahrzeugen vereinfacht und beschleunigt.
  • Konrad Lanz / Kategorie „innovativ-orientierte Ideen“: GrEEV – Entwicklung von Ladeinfrastruktur in Elektroautos für Zähler, Abrechnung und Kommunikation, die direkt im Auto oder Ladekabel platziert werden.
  • Laura Sahin, Christian Sahin und Alexander Menzel / Kategorie „kreativ-wirtschaftliche Ideen“:crowdstrudel – Begleitung von KMUs und Start-ups auf dem Weg zur erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne.

 

Über 100 TeilnehmerInnen nutzten heuer die Chance und reichten ihre Ideen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen ein. Die Gründungsberater des Science Park Graz wählten die 15 Besten aus. Beim Finale am 10. März 2016 wetteiferten diese vor einer hochkarätigen Jury mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medien um den Sieg.

FOTOS

Und hier das Video zum Finale:

Science Park Graz Ideenwettbewerb - das Finale 2016 from Science Park Graz on Vimeo.

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