Zum Erfolg gibt es keinen Lift. Man muß die Treppe benützen.

Emil Oesch

Ein voller Erfolg: Zukunft selbst gemacht! Vol. 3

"Was Sie schon immer übers Gründen wissen wollten..."
Zum dritten Mal hiess es am 18. Oktober „Zukunft selbst gemacht“ beim GründerInnentag des Science Park Graz. Mehr als 150 Interessierte fanden sich in der Aula der TU Graz ein, um Unternehmensgründung hautnah zu erleben: Die Gründer von Stirzone, Erfinder eines neuen Schweissverfahrens, erzählten von ihrem Weg zum Erfolg. Landesrat Christian Buchmann sowie die RektorInnen der Technischen, Medizinischen und Karl-Franzens-Universität betonten den Stellenwert von Kreativität und Innovation, um sich am internationalen Markt positionieren zu können.

Ing. Mag. Emmerich Wutschek, Geschäftsführer des SPG begrüsste neben Landesrat Dr. Christian Buchmann auch Univ.-Prof. Dr. Christa Neuper, Rektorin der Karl-Franzens-Uni, Univ.-Prof. Dr. Josef Smolle, Rektor der Med Uni und den Hausherren Univ.-Prof. Dr. Harald Kainz, Rektor der TU. Mit allen drei Universitäten arbeitet der Science Park eng zusammen. Der SPG ist doch das akademische Gründungszentrum der Steiermark – seit der Gründung im Jahr 2002 wurden 48 Projekte zur Selbstständigkeit begleitet. „Im letzten Geschäftsjahr haben wir 13 Projekte aufgenommen, ein bisheriger Rekord, und ein starkes Zeichen, wie innovativ auch die akademischen Steirerinnen und Steirer sind“, so Mag. Bernhard Weber, Gründungsberater im SPG. Die Unternehmen des SPG haben bisher mehr als 300 Arbeitsplätze in der Steiermark geschaffen. „Wir wollen gemeinsam die Rahmenbedingungen für eine innovative Steiermark schaffen, das Potential ist enorm“, so Landesrat Christian Buchmann.

Eines der Start-Up-Projekte ist Stirzone von DI Dr. Thomas Weinberger und DI Gunter Figner. Die beiden haben ein neuartiges Verfahren weiterentwickelt. Die Technik nennt es Rührreibschweissen – damit lassen sich Materialen verbinden, die bisher in dieser Qualität nicht zu verschweissbar waren. „Wir wollten Dinge machen, die bisher nicht möglich waren. Als wir beim Science Park Graz aufgenommen wurden, ging es richtig los. Bei der Gründung einen erfahrenen Partner zu haben, war ein enormer Vorteil“, so Thomas Weinberger von Stirzone.

Um den Zuhörern möglichst hautnah zu vermitteln, was es heisst ein Unternehmen zu gründen, wurde ein Film gezeigt mit Statements einiger SPG Start-Ups. Was die grösste Schwierigkeit war, kam bei allen gleich durch: Wie setze ich meine Idee um? Und genau dafür ist der Science Park Graz da. Bald startet wieder unser Ideenwettbewerb, der in den vergangenen Jahren ausgesprochen gut angenommen wurde. "Wir sind gespannt auf die Daniel Düsentriebs der Steiermark“, so Ing. Mag. Emmerich Wutschek, Geschäftsführer des SPG.

Wie wichtig die Finanzierung ist, betonten nicht nur die GründerInnen, sondern auch Mag. Dagmar Eigner-Stengg vom Go!GründerCenter. Sie zeigte auf, woran es bei einem Termin mit der Bank ankommt. Von der Zusammenarbeit mit der Steiermärkischen Sparkasse begeistert zeigte sich  Stefan Ponsold, Gründer des jungen Grazer Unternehmens "Sunnybag", der mit deren Unterstützung gerade am Markt durchstartet.


So funktioniert der Science Park Graz

Wir in den Medien

10 Jahre Gründungszentrum: Science Park schafft neue Firmen » mehr 09.07.2012 Wirtschaftsblatt

Statement

Was uns beeindruckt sind die gute Infrastruktur und das riesige Netzwerk des Science Park Graz. » mehr Eva Sigl, Qualizyme