Zum Erfolg gibt es keinen Lift. Man muß die Treppe benützen.

Emil Oesch

Steiermark baut neuen ESA-Satelliten

Technische Universität Graz bei Projekt federführend –
Nanosatellit „PRETTY" misst Eismassen und Meereswellen für Klimaforschung
ESA-Satellit made in Austria

 

Die Technische Universität Graz wird gemeinsam mit der RUAG Space einen neuen Kleinsatelliten für die Europäische Weltraumagentur ESA bauen. Das gab Weltraumminister Jörg Leichtfried am Montag, den 12.06.2017 bekannt. Der „Cubesat“ namens PRETTY (Passive REflecTomeTY) ist ein Nanosatellit aus drei Würfeln von jeweils 10x10x10 cm und damit etwas größer als eine Packung Milch. Seine Aufgabe ist es, als erster Nanosatellit überhaupt Eis auf Gletschern oder an den Polen sowie die Wellenbewegungen der Ozeane zu vermessen und zu registrieren. Der neue Cubesat ist Teil der weltweiten Umwelt- und Wetterbeobachtung der ESA und trägt dazu bei, den Klimawandel zu erforschen. Mit Cubesat wird der fünfte Satellit Made in Austria ins All abheben.


„Mit dem neuen Auftrag der ESA ist Österreich endgültig in der Königsklasse der Satellitenbauer angekommen. Das Weltraumministerium unterstützt heimische Universitäten und Betriebe dabei, neue Aufträge an Land zu ziehen und gute Arbeitsplätze zu schaffen. Studierende bekommen so die einzigartige Chance, selbst an Weltraumtechnologie zu tüfteln. So tragen wir zu einer hervorragenden Ausbildung und besten Jobchancen bei“, sagt Weltraumminister Jörg Leichtfried.
„Klein- und Kleinstsatelliten sind handliche Objekte, die das Potenzial haben, die Weltraumforschung große Stücke weiterzubringen. Denn mit den kompakten Satelliten ist es möglich, neue Weltraumtechnologien relativ rasch und kostengünstig auszuprobieren“, erklärt Klaus Pseiner, der Vize-Vorsitzende des Rates der Europäischen Weltraumbehörde ESA.

Mehr Information unter https://www.ffg.at/news/leichtfried-steiermark-baut-neuen-esa-satelliten

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